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„Wissen aus Büchern ist letztlich oberflächlich; um etwas wirklich zu verstehen, muss man es selbst praktizieren.“ Als in meinem zweiten Studienjahr die Sommerferien einläuteten, wurde mir klar, dass zwischen Theorie und Praxis eine Kluft besteht – eine, die durch persönliche Erfahrung überwunden werden muss. Meine Vorstellung von der Arbeitswelt war noch weitgehend von den Bildern von Bürokabinen aus Fernsehserien geprägt. Die Praktikumsstelle bei Slkor war wie ein sorgfältig entworfener Chip, der perfekt zu meinem Wunsch passte, den Puls der Branche zu fühlen – insbesondere zum systematischen Schulungsprogramm des Unternehmens für seine Mitarbeiter.
Ich fühlte mich sehr geehrt, mein erstes Praktikum bei Slkor Micro Semicon Co., Ltd. zu beginnen. Ich hatte bereits ein vages Verständnis davon, was „Arbeit“ wirklich bedeutet. Was ich zunächst für eine oberflächliche Erfahrung hielt, entwickelte sich durch verschiedene Schulungen, tägliche Meetings und den Austausch mit Kollegen zu einer tiefgreifenden Lernmöglichkeit. Ich gewann Einblicke, die mir auf dem Campus nicht zur Verfügung standen. Ich entwickelte nicht nur ein intuitiveres Verständnis der Halbleiterindustrie, sondern spürte auch die Atmosphäre und den Rhythmus der Berufswelt. Diese Erkenntnisse werden mir auf meinem Weg zur Weiterentwicklung wertvolle Dienste leisten.
Peng Zhen, Slkor intern
I. Erste Schritte ins Berufsleben: Ein warmer Hafen im Nebel
Arbeitsplatz und Computer: Der „Sinn für Zeremonie“ der beruflichen Identität
Als ich das Unternehmen betrat, wurden Computer und Arbeitsplatz zu Symbolen meiner beruflichen Identität. Ein Verwaltungskollege richtete das System fachmännisch ein und trug meinen Namen in das Firmenverzeichnis ein – von da an war „Praktikant“ kein abstraktes Etikett mehr, sondern eine echte Rolle, die tägliche Check-ins, die Übernahme von Aufgaben und die Teilnahme an Arbeitsabläufen umfasste. Vor dem Fenster neben meinem Schreibtisch strömte der endlose Verkehr von Longgang, Shenzhen, vorbei; drinnen vermischte sich das Geräusch von Tastaturklicks mit dem leisen Geplapper der Kollegen. Dieser natürliche Anblick zerstörte meinen stereotypen Eindruck eines „starr hierarchischen Arbeitsplatzes“.
Mentoring und Team: Ein herzliches „Eisbrecher“-Ritual
Ein gemeinsames Abendessen in der ersten Woche war entscheidend für die Integration ins Team. Jeder stellte sich der Reihe nach vor und erzählte von seinen Erfahrungen auf dem Campus und den Spezialitäten seiner Heimatstadt. Mein Mentor erzählte auch von seinen eigenen unangenehmen Erfahrungen aus seiner Zeit als Berufseinsteiger, was meine Nervosität sofort linderte.
Abendessen für Praktikanten im Sommer 2025
II. Horizonte erweitern: Eine neue Welt in Trainingseinheiten
Das Unternehmen konzipierte verschiedene Schulungen für seine Mitarbeiter, die weit über die reine Technologie hinausgingen. Jede dieser Schulungen war äußerst hilfreich und verkörperte das Motto „Lernen ist endlos“.
Risikoprävention: Ein praktischer Leitfaden vom Gesetz bis zu Verträgen
Der von Geschäftsführer Song persönlich geleitete Kurs „Vertragsmanagement“ analysierte anhand realer Fälle die Fallstricke von Klauseln: Wie eine Abweichung in der Definition von „höherer Gewalt“ in einem Beschaffungsvertrag zu Millionenverlusten führen kann. Noch aufschlussreicher war die Schulung „Intellectual Property Compliance“ von Rechtsanwalt Chen – ich erfuhr, dass die Verwendung einer Schriftart ohne entsprechende Lizenz in einem Produktwerbebild potenziell zu Urheberrechtsstreitigkeiten führen kann. Diese Kurse waren wie ein Vergrößerungsglas, das mir die verborgenen Geheimnisse in Geschäftsdetails aufzeigte.
Branchenverständnis: Eine „Sprachfibel“ für die Halbleiterwelt
Die Schulung „Halbleitergrundlagen“ durch den extern beauftragten Experten und Geschäftsführer Xia war die anspruchsvollste und zugleich aufschlussreichste Veranstaltung. Der Prozessablauf der Halbleiterherstellung, von der Wafervorbereitung über die Verpackung und Prüfung bis hin zu den Anwendungsszenarien von TVS-Dioden (Transient Voltage Suppression), wurde durch seine Demonstrationen immer deutlicher. Obwohl ich mich nicht eingehend mit dem Schaltungsdesign befasste, verstand ich die technischen Hintergründe von Aussagen in Werbetexten wie „SLKORDie ESD-Dioden von eignen sich für den Überspannungsschutz in 5G-Basisstationen.“ Der Vortrag über den „K-Plan“ von Branchenführer Tang Shiping bot eine detaillierte Analyse zukünftiger Branchentrends und technologischer Durchbrüche. Aus einer anderen Perspektive zeigte er mir, wie ich bei der Arbeit und im Studium ein Wissenssystem aufbauen und aufbauen kann, das mir Richtung und Methode zum Lernen bietet, mich am Arbeitsplatz wettbewerbsfähiger macht und mir ein tieferes Verständnis für die Aussichten des Halbleiterbereichs vermittelt.
III. Meeting-Beobachtungen: Eine anschauliche Lektion zur Zusammenarbeit am Arbeitsplatz
Während dieser Tage, die ich in den Ecken der Besprechungsräume saß, saugte ich alles wie ein Schwamm auf: Ich beobachtete, wie General Manager Song in der wöchentlichen Mitarbeiterbesprechung die Arbeit der vergangenen Woche in prägnanter Sprache zusammenfasste und komplexe Sachverhalte klar strukturierte; ich hörte zu, wie er bei der Zukunftsplanung große Ziele in umsetzbare kleine Aufgaben zerlegte und Verantwortliche und Zeitpläne festlegte; ich bemerkte, wie er Branchennachrichten mit dem Firmengeschäft verknüpfte, wenn er gesellschaftliche Trends verfolgte, und so allen half, die übergeordnete Richtung zu erkennen. In Abteilungsbesprechungen lernte ich von Manager Huangs Akribie bei der Zusammenfassung der Arbeit und der klaren, logischen Berichterstattung jedes einzelnen Mitglieds. Diese nach und nach aus den Besprechungen aufgenommenen Erkenntnisse gaben mir ein besseres Verständnis für die Kommunikation am Arbeitsplatz und den Aufgabenverlauf.
IV. Arbeitsatmosphäre: Menschliche Wärme im Detail spüren
Die Arbeitsatmosphäre bei Slkor war wie die Sonne an einem frühen Herbstnachmittag – nicht sengend, aber warm genug. Diese Wärme zeigte sich in der sorgfältigen Anleitung meines Mentors bei der täglichen Arbeit und der Hilfsbereitschaft der Kollegen in alltäglichen Angelegenheiten. Was mich noch mehr berührte, waren die kleinen, scheinbar unbedeutenden Dinge. Ich erinnere mich noch lebhaft an das Abschiedsessen vor meiner Abreise, bei dem mir jeder Ratschläge gab: Einer sagte: „Konzentrieren Sie sich in Ihrem dritten Studienjahr (zhuānyè kè – Hauptfächer) auf praktische Erfahrung“, ein anderer gab mir ein paar Fachartikel mit der Bemerkung: „Die könnten Ihnen hilfreich sein.“ In der Promotion-Abteilung gab es auch unregelmäßig Nachmittagstees; das Teilen von Obst und Snacks mit älteren Kollegen verkürzte unwillkürlich die Distanz zwischen uns und ließ mich wirklich spüren, dass „Arbeit nicht nur Geschäftigkeit, sondern auch die Wärme der Kameradschaft bedeutet“. Diese kleinen Momente der Fürsorge ließen mich verstehen, dass es am Arbeitsplatz nicht nur um langweilige Aufgaben geht, sondern auch um aufrichtigen Umgang und herzliche Kameradschaft. Diese menschliche Wärme ist unvergesslicher als jede Fähigkeit.
V. Praktikumsreflexion: Ein wertvolles Zeichen auf dem Wachstumspfad
Rückblickend auf dieses Praktikum bei Slkor habe ich zwar keine hochentwickelten beruflichen Fähigkeiten erworben, aber die Entwicklung, die ich dabei gemacht habe, ist weitaus bedeutender als erwartet. Das Motto „Integrität · Fortschritt · Beharrlichkeit · Details“, das in Slkors Besprechungsraum hängt, hat für mich nun eine konkrete Bedeutung: „Details“ ließ mich immer wieder die Datengenauigkeit in Werbetexten überprüfen; „Fortschritt“ trieb mich dazu an, die vagen Anforderungen des Vorgesetzten proaktiv zu klären. Diese scheinbar ungreifbaren Soft Skills sind die harte Währung, die man im Berufsleben braucht. Der größte Wert dieses Praktikums liegt darin, dass ich als Studentin im dritten Studienjahr schon früh mit der Realität der Berufswelt in Berührung kommen konnte. Es hat mir nicht nur berufsspezifische Fähigkeiten vermittelt, sondern auch Gelassenheit im Umgang mit Unbekanntem, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und Respekt vor der Branche. Diese Erkenntnisse werden wie Samen wirken, die in meinem zukünftigen Studium und meiner Arbeit allmählich Wurzeln schlagen und sprießen und zu unverzichtbaren Meilensteinen auf meinem Weg der Weiterentwicklung werden.

Gruppenfoto der Sommerpraktikanten von Kinghelm und Slkor 2025




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